Stoppt Krieg und Vertreibung in Kurdistan & Nahost!

Am 27. Februar demonstrierten in Bonn rund 300 Menschen gegen die Massaker in Kurdistan und in Solidarität mit dem Widerstand der Internationalistischen Linken und der Kurdischen Freiheitsbewegung.

Veranstaltet wurde die Demonstration von einem Bündnis aus PYD Bonn, der AKAB, der DKP Bonn sowie der Bonner Jugendbewegung. Auf Transparenten, in Sprechchören und Redebeiträgen wurde die verbrecherische Politik Erdogans und vor allem der mit ihm Verbündeten Deutschen Regierung angegriffen. Zudem wurde auf die Massenmorde in Nord Kurdistan (Türkei) durch die Armee des Kindermörders Erdogan aufmerksam gemacht. Die Demonstranten solidarisierte sich mit dem demokratischen Aufbau und dem Kampf in Rojava. Außerdem wurde der Demonstration ein Bild des kürzlich in Rojava beim Kampf gegen den IS gefallenen Kämpfer Günter Helsten / Rustem Cudî vorangetragen.

Etwa ab Mitte der Demonstration trat die Polizei an den Veranstaltungsleiter heran um zu verhindern das die Parole „Kindermörder Erdogan“ weiter gerufen würde. Die Demonstration jedoch gab kämpferisch Antwort in dem sie die Parole nun umso lauter skandierte. Außerdem wurde dieses Vorgehen durch die Polizei in einer Rede an der Abschluss Kundgebung öffentlich Angegriffen.
Die Polizei hat sich damit öffentlich als Schutzherr der herrschenden Ordnung und der Kriegspolitik des deutschen Staates positioniert. Wir aber halten es in dieser Hinsicht lieber mit Rosa Luxemburg „Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.“