Termine

SALZBURG 25.05.18 – Just another tag on the wall? Rechte Symbole auf Wiens Straßen
Broschürenvorstellung der Antifa15 aus Wien
19:00 Uhr
Infoladen Salzburg, Lasserstr. 26
„In der Broschüre werden sichtbare rechte und rechtsextreme Symbole im öffentlichen Raum als Ausgangspunkt verwendet um auch die gesellschaftlichen Verhältnisse zu thematisieren aus denen diese Ideologien erwachsen. Es geht also zum Einen um rechtsextreme Gruppen in Österreich, deren Symbole und Ideologien, und zum Anderen um die gesellschaftlichen Verhältnisse mit denen diese Ideologien in Verbindungen stehen (Kapital, Staat), sowie die Situation in Österreich als postnazistische Gesellschaft.
Der Versuch war vor allem den Inhalt leicht verständlich aufzuarbeiten, auch für Leser_innen für die das Thema eher neu ist und dabei gleichzeitig nicht auf linksradikale Gesellschaftskritik zu verzichten.“

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NÜRNBERG 26.05.18 – Auftaktkonferenz der bayernweiten NIKA-Kampagne
Get active! – Nationalismus ist keine Alternative!

Desi, Brückenstr. 23
Alle Infos & mehr bayern.nika.mobi
„Bayern 2018: während CSU und Staatsregierung im Wochentakt mit neuen Gesetzesverschärfungen gegen Refugees, Migrant_innen, Menschen mit psychischen Erkrankungen und soziale Bewegungen vorgehen, etabliert sich die AfD mit besten Aussichten auf parlamentarische und gesellschaftliche Macht. Folgen diesen Rechtsrucks sind Ausbeutung, Abwertung, Ausgrenzung und Abschottung.

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MÜNCHEN 30.05.18 – Österreich überleben: Antirassistische und migrantische Kämpfe gegen türkisblaue Zustände
20:30 Uhr
Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102
„Seit Dezember 2017 hat Österreich mit türkis-blau eine Regierung, deren Mitglieder zu einem großen Teil in deutschnationalen Burschenschaften, Naziorganisationen und anderen erzreaktionären Gruppierungen politisch sozialisiert sind. Für diese Regierung ist rassistische Politik gegen Geflüchtete ebenso Programm wie neoliberale Umverteilung von unten nach oben und autoritärer Staatsumbau.
Widerstand dagegen findet statt – durch Antifa-Gruppen, aber auch in Form von Arbeitskämpfen im Bildungs- uns Sozialbereich, feministischer Organisierung und praktischen Initiativen gegen Abschiebungen. Aktivistist*innen mit eigener Migrations- und Fluchtgeschichte sind als Protagonist*innen in vielen Kämpfen präsent.
Referent: Hans-Georg Eberl ist aktiv in der Wiener Vernetzung gegen Abschiebungen und unterstützt u.a. Proteste von Geflüchteten aus Afghanistan und anderen Ländern, die sich gegen Abschiebungen wehren.“

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MÜNCHEN 30.05.18 – Gewerkschaftsabend der GEW: Die Rolle von Karl Marx‘ Werk

18:30 Uhr
DGBar im Gewerkschaftshaus Haus, Schwanthalerstr. 64
Aus der Ankündigung: „Neben der üblichen musikalischen Unterhaltung, kollegialen Gesprächen, Knabberzeug und Getränken zu günstigen Preisen, gibt es diesmal einen Vortrag zur Rolle von Karl Marx in der Kapitalismuskritik. Als Referenten konnten wir den marxistischen Soziologen und Autoren Werner Seppmann gewinnen.
Die GEW München, die Fachgruppe Hochschule und Forschung sowie ArbeiterKind.de laden zum GEWerkschaftsabend mit Bildungs- und Kulturprogramm alle interessierten Kolleg*innen, solche die es noch werden möchten und solidarische Symphatisant*innen herzlich ein.“

weitere Infos in der Einladung

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DACHAU 05.06.18 – Antifaschistisches Infocafé
19:00 Uhr
Freiraum Dachau, Brunngartenstr. 7
freiraum-dachau.de
weitere Infos folgen

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MÜNCHEN 07.06.18 – Antifa Cafe
Werwolf Oberbayern, NSU & Co. Geschichte, Konzepte und Bedingungen rechten Terrors in Bayern
21:00 Uhr
Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102
Vortrag von Robert Andreasch
„Nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) im November 2011 zeigten sich viele überrascht: Neonazis, die abgetaucht sind, Serienmorde, Nagelbombenanschläge und Raubüberfälle begehen? Robert Andreasch erzählt die Geschichte rechtsterroristischer Gruppierungen vor und nach dem NSU in Bayern und erinnert an deren (weitgehend vergessene) Attentate. Welche Konzepte des bewaffneten Kampfes wurden und werden in den hiesigen rechten Szenen diskutiert und umgesetzt? Welche politischen Kampagnen von rechts wurden und werden durch Anschläge begleitet und warum? Welche Konsequenzen sollten Antifaschist_innen ziehen?“

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MÜNCHEN Tag X – 4 Jahre NSU Prozess: Kein Schlussstrich
Aktionen & Demo am Tag der Urteilverkündung

„Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Voraussichtlich im Sommer 2017 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Wir rufen zu einer Demonstration und Aktionen zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München auf.“
„Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen.“ Aufruf nsuprozess.net
Aktuelles nsuprozess.net/blog

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