Am 5. Juni 2013 wurde der Antifaschist Clement Meric in Paris von Neonazis ermordet

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„Der 18jährige Antifaschist Clément Méric wurde am Nachmittag des 6. Juni 2013 im Pariser Krankenhaus La Pitié-Salpétrière für klinisch tot erklärt. Er war knapp 24 Stunden zuvor in der Nähe des Saint Lazare-Bahnhofs von neonazis­tischen Skinheads angegriffen und schwer verletzt worden, noch am Abend wurde der Hirntod festgestellt. Am darauffolgenden Tag ergab eine Autopsie, dass er nicht – wie zunächst vermutet – am Sturz mit dem Hinterkopf gegen einen Pfosten gestorben war, sondern direkt an den Folgen der erlittenen Schläge. Die Schläge ins Gesicht hatten das Nasenbein getroffen und dabei eine Gehirnerschütterung sowie Hirnbluten ausgelöst.

Das Opfer, der 18jährige Clément Méric, war vor kurzem aus Brest in die französische Hauptstadt gezogen und studierte an der politikwissen­schaftlichen Hochschule Science-Po. Nachdem er zuvor bei der anarcho-syndikalistischen Gewerkschaft CNT organisiert gewesen war, wurde er an der Hochschule in der linken Studierendengewerkschaft SUD-Etudiants aktiv. Er war ferner Mitglied der linksradikalen Action antifasciste Paris-banlieue.“

Artikel im Antifa Infoblatt Nr. 99

Action Antifascite Paris Banlieue