Klassenkrieg 06/2018: Von Gaza bis nach Iran und der ganzen Welt… Nieder mit den Ausbeutern!

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„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.“[1]

Seit der Repression und Kooptation der letzten revolutionären Weltversuch in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, ist die ideologischen Herrschaft der Bourgeoisie beinahe total in der größeren Teil der Welt: das organisierte Aktivitätsniveau unseres Klasse ist sehr tief und sein täglicher Ausdruck beschränkt sich auf individuelle subversive Taten, oder, am besten, auf lokale Sektor streike und Unruhen. In diesem Text wollen wir auf die Ereignisse aufmerksam machen, die Iran während dieser letzten Wochen erschüttert haben, und die übrigens in dem Kontext einer Region weiter gehen, welche schon lange und dauernd im Vordergrund des weltlichen Klassenkampfs steht, trotz (und gegen) einer Riesenkonzentration der dort losgezogenen kapitalistischen Mordfähigkeit.

Wir wollen die Klassennatur dieser Kämpfe und die Wichtigkeit der Ausbrüche mit der kapitalistischen Ordnung betonen, die unsere Genossen in Iran ausdrücken!

In dem der große imperialistische Konflikt, den die weltlichen und regionalen Großmächte durch andere seit vielen Jahren in Irak und Syrien führen,[2] in einen Zustand von vorläufiger Unsicherheit eintritt. Indem die bürgerlichen Fraktionen, die Armeen und die Hilfstruppe im Dienst ihrer Interesse ihre Wunden pflegen. Indem sie für die nächste Runde des proletarischen Blutbads sich fertig machen. Indem ihre Politiker und Medien damit beschäftigt sind, davon ihren Staatsbürgern eine neue Interpretation zu geben, genau wie ein Zeichen des Sieges. Indem sie unsere Klasse für den demokratischen Schauspiel am Gängelband führen. Trotz alledem trägt das Proletariat in dieser Region den Kopf hoch.

In Dezember gingen Tausende von zornigen Proletariern in dem irakischen Kurdistan auf die Straßen, und boten den Bullen und Einheiten von Peshmergas Trotz. In der Provinz von Sulaymaniyah legten Demonstranten das Hauptquartier von den Peshmergas und dies der wichtigsten Parteien (der Regierung und auch der Opposition).[3] Die Vorstände dieser Parteien wurden auch in der Stadt Koye, Provinz Erbil in Brand gesteckt. Die unmittelbaren Anlässe dieser Wut finden sich in der katastrophalen Lage von den Grunddiensten, wie die unterbrochenen oder unzureichenden Wasser- und Elektrizitätsversorgung, und von unbezahlten Löhnen seit mehreren Monaten, besonders in dem Staatssektor. Während der Unruhen wurden durch die repressiven Staatskräfte wenigstens fünf Demonstranten ermordet, und Hunderten verletzt, oder verhaftet.[4]

Am 28. Dezember haben Demos in Machhad Nordiran gegen den erhöhten Preis der lebensnotwendigen Produkte ausgebrochen. Hungersaufrühre werden sich schnell in die größte Welle von Klassenkampf in Iran seit der Bewegung 2009 verwandelt.

Wie jede proletarische Bewegung kommt dieser Aufruhr nicht wie gerufen, sondern ist der Ausdruck von monatlicher Wut, und der Verstärkung des Kampfs gegen die Lebensbedingungen in dem Kapitalismus.[5] Wie sein kurdischer Kollege, fängt die Verwicklung des iranischen Staats in den kapitalistischen Krieg in Irak und Syrien an, seine Fähigkeit zu lähmen, um das Proletariat zu beruhigen, indem er ihm Krumen gibt, die dem Bankett der Bourgeoise entstammen.

Während der letzten Jahre, werden die Ausgaben des iranischen Militärbudgets vermehrt, wegen des Aufmarsches der Armee, der Anschaffung von neueren russischen Waffen, um das Blutbad des Proletariats zu erleichtern. Diese Gebiete werden durch gegensätzliche Fraktionen der Weltbourgeoisie verwaltet (Rolle durch Daech und im Augenblick durch die „syrische Opposition“ gespielt). Übrigens bekommt Iran die Unterstützung von seinen Alliierten des Assad Regimes: Hezbollah, irakische schiitische Milizen. Aber auch mit den Anlagen in der Öl- und Gas Förderung, und anderen natürlichen Ressourcen? Endlich dank den Verkehrsinfrastrukturen in den „befreiten Gebieten“ (diese Projekte werden durch Betriebe verwaltet und getan, die oftmals direkt der iranischen Armee, oder den „Aufseher der Revolution“ gehören).

Diese Verwicklung der Interesse von den „Aufsehern der Revolution“ ist ein sehr klarer Ausdruck (er scheint subtiler oder verschwiegen in bestimmten Fällen, aber er ist immer da) der Grundrolle von dem Krieg- und Friedenszyklus für den modus operandi des Weltkapitals. Einerseits sind sowohl der Krieg selbst als auch der spätere Ansturm auf den Wiederaufbau und Anlage während der Friedenszeit nichts anders als eine konkrete Form von Konkurrenzkampf zwischen kapitalistischen Fraktionen. Nur der Ausdruck des tiefen Bedürfnisses von den verschiedenen Fraktionen des Weltkapitals, um ihren Markt auszudehnen, damit sie die Senkung der Profitquote bestreit. Gleichzeitig hat der Krieg zum Ziel, die Klasse nach nationalen, regionalen, religiösen, politischen… Kriterien zu spalten, um den Klassenkampf zu unterdrücken, und die internationale Solidarität des Proletariats zu brechen. Genau was in Syrien 2011 passiert. Der proletarische Aufruhr gegen das Elendsleben in der kapitalistischen Gesellschaft, und gegen den Staatsterror in Maghreb, Maschrek en jenseits (der so genannte „arabische Frühling“ für die bürgerliche Medien, um seinen Klassencharakter zu verschleiern, und die Solidarität des Proletariats in den „nicht arabischen Ländern“ zu verhindern) wurde in den blutigen interbürgerlichen Krieg hinzu gewählt und kanalisiert, dank der abgesprochenen Anstrengung des Assad Regimes, der militärisch-bürgerlichen Führung, die den Militanten der ASL aufgezwungen wurde,[6] und den verschiedenen Auslandsgeldgebern. Schließlich dient der Krieg als Mittel, um über die überzähligen Arbeitskräfte physisch zu verfügen, was für die kapitalistische Fraktion dieser Region sehr treffend ist, die eine ungeheure Arbeitslosigkeit hat, und was auf Weltebene in naher Zukunft mehr und mehr treffend werden wird.

Zusätzlich zu der Weiterführung der internationalen Sanktionen haben die Kriegskosten die Bourgeoisie in Iran und die Verwalter seines Staats überzeugt, dass es der Moment ist, um Druck noch einmal auszuüben. Das heißt, die Zuschüsse für 12 % von den Arbeitslosen (viel mehr in diesem Teil der Welt: ungefähr 40 % von den jungen Arbeitern), die Altersrente und Subventionen für die Treibstoffe zu vermindern.

Eine massive Welle von Demos, Aufruhren mit kollektiven Enteignungen von verschiedenem Eigentum wird sich in alle Städte des Landes verbreiten, einschließlich Teheran, wo eine Ansammlung für die Regierung mit den Aufruhren in die Universität und in das Bidonville der Peripherie zusammentrifft.

In dem Masse, wie die Demos sich verbreiten, auch in Tabriz, Qom, Isfahan, Rasht, Ahvaz, Sari, Zahedan, Qazvib, und in zahlreiche kleinere Städte und Dorfe von der Provinz, werden die Konfliktnatur und die praktische Kritik des Eigentums, der Ware, des Elendslebens in der kapitalistischen Gesellschaft deutlicher. Die Verwaltungsgebäude von zahlreichen öffentlichen Institutionen, einschließlich der Mollas Vorstände, der Polizeiwachen und des Hauptquartiers von der basidj Miliz wurden in Schutt und Asche gelegt. Die Plünderungen von Geschäften sind weit verbreitet. In bestimmten Fällen, wie in Kadharidzhan, haben Gruppen von Proletariern die Polizeiwache angegriffen, um das Waffendepot zu plündern, und sich für die Weitersetzung des Kampfs zu bewaffnen! In der Tat, mehrmals (in Nadzafabad in der Zentralprovinzen) wurden die Bullen, die „Hüter der Revolution“ und die basidjis Miliz unter Beschuss gelegen.[7] Außerdem und wie überall wurden sie mit Steinen und Molotowcocktails bombardiert. Die Banken wurden auch privilegierte Ziele sowohl diese, die zu dem militärisch-industriellen Konglomerat der „Hüter der Revolution gehörten, als auch diese, die zu den Tochtergesellschaften von großen multinationalen Bankgruppen gehörten. Die Arbeiter von South Pars Oil and Gas traten in den Streik wegen unbezahlter Löhne, wie die Arbeiter der Traktorfabrik in Tabriz, die Autobusfahrer von Teheran, die Lehrer, Fabrikfahrer und Landarbeiter.

Die Demonstranten verstehen das Verhältnis zwischen einerseits der Auswirkung von dem iranischen Staat in den Krieg in Irak und in Syrien, seiner imperialistischen Einmischung in die Politik der Maschrek Länder, und andererseits der heutigen Vertiefung ihres Elends. Sie drücken das in ihre Slogans aus – aber die Slogans bleiben gegensätzlich, beschränkt, vergiftet wegen der patriotischen, nationalen Ideologie – wie z. B. „Weder Gaza noch Liban, nur für Iran werde ich sterben!“. Diese unvollständige Kritik des Kriegs drückt die Forderung der Mehrheit dieser Bewegung, damit das Geld in die eingespritzte Kriegsindustrie nach den sozialen Diensten, der Schaffung Arbeitsplätze für die Jungen, den Subventionen von Nahrungsmitteln und auf Treibstoff. Die Grenzen dieser Forderungen bedeuten, dass sie mit der falschen Dichotomie in Verbindung stehen. Das heißt zwischen der Befriedigung von den „direkten“ menschlichen Bedürfnissen des Proletariats, seinen Mitteln zu überleben (Nahrung, Schutzdach…) und seinem „historischen“ Bedürfnis das Klassensystem zu vernichten. Nur die Existenz einer geeinigten Menschheit wird unsere „direkte“ und „historischen“ Bedürfnisse realisieren, denn sie sind untrennbar. Aber dafür ist die zentralisierte revolutionäre Aktion des Weltproletariats erforderlich. Diese programmatischen Schwachheiten werden danach durch die Sozial-Demokratie in Gestalt mehrerer islamitischen Fraktionen aus genützt. Diese Fraktionen stellen sich vor, ob sie Beschützer der der Nation seien, und appellieren an die Prinzipien der“ islamistischen sozialen Solidarität“. Das bedeutet eine Ablehnung des kapitalistischen Kriegs zugunsten von dem kapitalistischen Frieden und von einem nationalen Protektionismus. Die fortschrittlichsten Sektoren des Proletariats stehen im Wege, und erteilen die entschlossen revolutionäre, defätistische Weisung: „Von Gaza bis nach Iran, nieder mit den Ausbeutern!

Unter diesen radikalen Minderheiten bemerken wir die aufständischen Studenten in der Universität von Teheran, die gegen die wiederholten Versuche der Bourgeoisie und der historischen Sozial-Demokratie („islamistische“ oder „konfessionslose„ gründliche Klassenstandpunkte auch ausgedrückt haben, um das kämpfende Proletariat nach Geschlecht und bürgerlichen politischen Strömungen der „gemäßigten“ oder „fundamentalistischen“ Politikern zu trennen; diese Minderheiten haben sich zu der Klassenzusammenschluss außer und gegen die Strukturen der Sozial-Demokratie, unter der Form von Shoras (Arbeiterräten) geäußert.[8] Unser Klassenfeind hat die bedeutende programmatische Rolle verstanden, die die Genossen in die Bewegung spielen, und dass die repressiven Staatskräfte sie mit außerordentlichen Brutalität für Ziel halten.

Selbstverständlich tun nicht nur die iranische religiöse Hierarchie, sondern auch verschiedene andere lokale und weltweite bürgerliche Fraktionen, was sie dem proletarischen Klassenkampf gegenüber immer getan haben: sie vereinigen ihre Anstrengungen, um die Bewegung zu trennen und zu kooptieren, und um ihre Energie von ihren subversiven Klassenwurzeln abzubringen, die die materiellen Grundlagen der kapitalistischen Gesellschaft angreifen, nach einem anderen demokratischen Theater, dessen Dekor ziemlich gestaltet wird. Die Regierung von Rouhani also, indem er fordert, dass er das „demokratische Recht der Staatsangehöriger zu demonstrieren“ unterstützt, prangt das Gewalt gegen die repressiven Staatskräfte auf, und vor allem die Angriffe gegen das Privat- oder öffentliche Eigentum und gegen die Warenenteignung. Khamenei seinerseits und die Führer der „Hüter der Revolution“ spielen auf die nationalistischen Gefühlen, indem sie die Ereignisse den „Auslandsagenten und den Feinden der Republik“ in die Schuhe schieben. Trump und Netanyahou behaupten, sich das Leben der „iranischen Durchschnittsmenschen“ zu kümmern, und haben das Regime als Diktatur bezeichnet, indem Putin und Erdogan, im Geist der nationalen Selbständigkeit, das unveräußerliche Recht jedes bürgerlichen nationalen Staats, ohne Ausnahme, betont haben, um sein „eigenes“ Proletariat zu disziplinieren, und seinen Kampf zu unterdrücken.[9]

Das ist ein untrennbares Grundkennzeichen des Klassenkampfs, den die Bourgeoisie gegen unsere Klasse führt. Die falschen Trennungen in unsere Klasse anzuwenden und wieder zu produzieren, unter Berücksichtigung von den Interessen der bürgerlichen Fraktionen, die sich in verschiedenen Kategorien politisch ausdrücken (Nation, Rasse, Geschlecht, Sexualität, Religion, lokaler Patriotismus, wirtschaftlicher Sektor, politische Partei, usw.).[10] Das ist ihre realisierbare zentrale Strategie, denn das einigte Weltproletariat und sein Versuch sich zentralisiert und selbständig für seine Klasseninteressen zu organisieren sind ihren Todfeind und das Vorzeichen des Endes von dem ganzen kapitalistischen System.

Der soziale Ausbruch dieser letzten Wochen in Iran, die brutal durch die Kräfte der kapitalistischen Ordnung unterdrückt wurde, die durch die begrenzten Versprechungen von neuen sozialen Vorteilen entkräftet wurde, die durch den Einsatz der Massen von Staatstreuen Leuten aufgelöst wurde, scheinen weit hinten zu sein. Aber die materiellen Grundbedingungen dieses Ausbruchs bleiben und sind noch sehr warm und ergiebig in Iran.

Wir wollen diese fortschrittlichen Momente dieser Welle von Klassenkampf betonen und sie zu den unsern machen, obwohl sie nur durch eine kleine Minderheit von Militanten ausgedrückt wurde:

  • Entwicklung von revolutionären defätistischen Stellungnahmen ohne Kompromiss, die in diametralem Gegensatz zu den nationalen Fraktionen des Kapitals stehen. Diese Fraktionen machen sich Konkurrenz, damit der Markt den Austauschwert ihrer Waren realisiert, damit sie die natürlichen Ressourcen in Beschlag nehmen, und ein besonderes politisches und wirtschaftliches Ausbeutungsmodell aufzwingen. Diese Stellungnahmen sind die Negation von den Bedürfnissen des Weltkapitals, die unsere Klasse als uneinige festhalten, um unseren proletarischen Interessen gegen die Ausbeutung und gegen unsere armen Lebensbedingungen entgegenzutreten.
  • Behauptung der Notwendigkeit den gewaltigen Aufstand gegen das Kapital vorzubereiten und zu organisieren, sich Waffen zu verschaffen, Schlüsselposten der Staatsinfrastruktur anzugreifen, die repressiven Kräfte zu demoralisieren.
  • Angriff gegen die bürgerliche Moral, die unsere Klasse als uneinige, als gehorsame Arbeiter und Anhänger von Kirchen oder Moscheen, als Ehemänner und Ehefrauen, als Soldaten, als Wähler.

All diese Aufgaben spielen eine wichtige Rolle in den Prozess unserer Klasse, die sich in eine globale Kraft organisiert, um durch die kommunistische Weltrevolution die letzte Klassengesellschaft zu zerstören, derer Grundlage die Ausbeutung von der menschlichen Arbeit und der Warenaustauch ist. Infolgedessen müssen die kommunistischen Militanten diese Aufgaben organisieren, dort wo sie leben und in die ganzen Welt. Sie müssen auch all die bürgerlichen Verfälschungen angreifen, die die direkte Solidarität mit unseren Klassenbrüdern- und Schwestern in andere Teile der Welt verhindern. In diesem Teil der Welt, den die bürgerlichen Medien und die geopolitischen Strategen „den Mittleren Osten“, „die islamische Welt“, „die arabischen Länder“ nennen, wo das Proletariat einen der intensivsten Pole der Klassenkampf auf der Welt weiter vertritt (beinahe tägliche wilde Streike, Aufrühre, Plünderungen, zahlreiche Klassenversuche sich außer und gegen die sozial-Demokratie zu organisieren), ist es entscheidend für die weltweitende kommunistische Bewegung, das wirkliche Merkmal dieser Kämpfe zu betonen. Kämpfe gegen die Vorurteile des Proletariats in der übrigen Welt, und gegen all die Versuche der lokalen Sozial-Demokratie (islamistische, islamische Linke, leninistische, „kommunal-libertäre“, nationalistische, liberale, usw.), um die Widersprüche in diesen Kämpfen auszunützen, sie zu hinzuwählen und in eine demokratische, reformistische, pro-kapitalistische Bewegung zu lenken.

Hoffentlich wird dieser Text zur Übernahme dieser Aufgaben beitragen.

  • Die kapitalistische Wirtschaft macht eine Krise durch, sie soll krepieren!
  • Der Feind ist der Kapitalismus und die Diktatur des Weltmarkts!
  • Das Ziel ist überall dasselbe: die soziale Revolution!
  • Zerstörung des Kapitalismus und des Staats!

Klassenkrieg – winter 2017-18

[1](…) Worin besteht nun die Entäußerung der Arbeit? Erstens, daß die Arbeit dem Arbeiter äußerlich ist, d.h. nicht zu seinem Wesen gehört, daß er sich daher in seiner Arbeit nicht bejaht, sondern verneint, nicht wohl, sondern unglücklich fühlt, keine freie physische und geistige Energie entwickelt, sondern seine Physis abkasteit und seinen Geist ruiniert. Der Arbeiter fühlt sich daher erst außer der Arbeit bei sich und in der Arbeit außer sich. zu Hause ist er, wenn er nicht arbeitet, und wenn er arbeitet, ist er nicht zu Hause. Seine Arbeit ist daher nicht freiwillig, sondern gezwungen, Zwangsarbeit. Sie ist daher nicht die Befriedigung eines Bedürfnisses, sondern sie ist nur ein Mittel, um Bedürfnisse außer ihr zu befriedigen.“ (K. Marx: Pariser Handschriften, 1844).

Statt des konservativen Mottos: ‚Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!‘, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Kennwort schreiben: ‚Nieder mit dem Lohnsystem!‘“ (K. Marx: Lohn, Preis und Profit, 1865).

[2] Oder sollten wir sagen den regionalen Ausdruck seines offen militaristischen Gesichts, mit anderen „Kriegsschauplätzen“, die im Augenblick weniger intensiv sind, wie in Ukraine, Jemen und bald vielleicht in der südlichen Chinesen See.

[3] Die Regierungsparteien, die Demokratische Partei Kurdistans (DPK), die Patriotische Union Kurdistans (PUK), wie die Parteien der Opposition Goran und auch die Islamistische Union Kurdistans.

[4] Ähnliche Anlässe geben dem Klassenkampf in Tunesien neue Nahrung, wo Monaten von Demos auf der Straße, und Streike von Arbeitern gegen Beschäftigungsmangel, gegen das Preisanziehen der Nahrungsmittel und des Benzins, und gegen die Reduzierung der sozialen Leistungen dazu beitragen, eine neue Welle von allgemeinen Unruhen – die „ proletarische Feier“ des Aufstands 2011 – die größte seit Mai 2017 (als Polizeiwachen und Öl-und Gaspumpen von ENI, OMV und Perenco in Glut getaucht wurden). Demos haben die herrschende Klasse abgeschreckt, und sie angereizt, schnell einen Rückzieher zu machen, und eine neue Form der sozialen Leistungen und der von dem Staat garantierten Hypotheken bekannt zu geben, indem sie gegen die Demonstranten mit aller Strenge vorging, und Hunderten von ihnen verhaftete.

[5] „Daraus folgt: Ansammlungen, Demos, diffuse aber benachbarte Sit-in. Die Studenten gegen die Privatisierung und den Handelswert der Ökonomie; die Rentner gegen den Bankrott der Pensionskasse; die Lehrer und die Krankenpflegerinnen gegen ihre inhumanen Lebensbedingungen, die Busfahrer, Anhänger von den Mitgliedern ihrer Gewerkschaften; unzählige Streiks in zahlreiche Sektoren, von den Bergarbeiter bis zu den Arbeitern des Zuckerrohrs…“ Libcom.

[6] Als fernes Echo des Militarisierungsprozesses von den „Roten Garden“ während der Revolution in Russland 1917, oder noch von den “Arbeitermilizen“ in Spanien 1936 (zwei berühmte und aufschlussreiche Beispiele) haben die verschiedenen „liwas“ (Brigaden) und „katibas“ (Bataillonen), die in die revolutionäre Dynamik in Syrien ab 2011 auftauchten, die Widersprüche der laufenden sozialen Bewegung in einem bestimmten Moment ausgedrückt und verwirklicht. Diese Grundorganisationen und andere bewaffneten Milizen (mit einem unklaren politischen und sozialen Programm wie dieses der „Roten Garden“ und der Arbeitermilizen), die am Anfang durch „Deserteure“ und „Zivilproletarier“ errichtet wurden, um die Bewegung gegen den Terror der repressiven Regierungskräfte, werden politischen Kräften der bürgerlichen Opposition mit dem Namen „Freie Syrien Armee“ unterstellt werden. Sie werden schnell und unvermeidlich in eine Armee im Dienst der verschiedenen bürgerliche Fraktionen verwandelt werden, wegen ihrer eigenen Schwachheiten, Bruchmangels einerseits, und wegen Betrugs, Gewalt, nationalistischer und islamistischer Propaganda andererseits.

[7] Leider müssen wir sagen, dass die kapitalistischen Repressionskräfte überlegen sind, und dass sie alles tun, um die Klassenbewegung wieder blutig niederzuschlagen. In dem Moment, als wir schreiben, wurden wenigstens etwa Hundert Klassen-Brüder und Schwester massakriert, und Tausend von anderen schwer verletzt, oder verhaftet. Wir möchten, an unsere Genossen auf der ganzen Welt und besonders in Nachbariran ergehen lassen, um auch die Klassensolidartät mit diesen Militanten konkret auszudrücken, um sie Schutz gegen den Staatsterror zu bieten, um ihnen bei sich zusammenschließen zu helfen, um ihre Befreiung aus dem Gefängnis zu fordern, um die Vertreter der iranischen Fraktion von der Weltbourgeoisie und ihre Interesse direkt anzugreifen (auch Selbstverständnis ihre „eigene“ Bourgeoisie).

[8] Es muss darauf hingewiesen werden, dass weder die Arbeiterräte noch die Sowjets oder irgendwelche proletarische Organisationsform eine Garantie für den Inhalt der Revolution in sich selbst ist.

[9] Unter den anderen falschen sozial-demokratischen Freunden der Klasse, die ihre „Unterstützungserklärungen“ für die Bewegung ausgespeist haben, gibt es Daesh, die PYD/PKK (und ihre Milizen) und Selbstverständnis die MEK. Alle haben seit zahlreichen Jahren gezeigt, dass sie Sachverständiger sind, um jedes Funke des Zorns von unserer Klasse zu löschen, sie verstehen sich darauf, die kämpfenden Proletarier zu umfassen, sie in ihre Anhänger und in Kanonenfutter in das interbürgerlichen Blutbad zu verwandeln.

[10] Wir begrüßen alle Brüder- und Schwesterklassen in Iran, die den Mollahs und ihren Bullen ins Gesicht gespuckt haben, welche das mörderische Märchen des Islams verbreiten. Also eine Version der kapitalistischen Moral mit Verhaltensweise wie die Trennung des Geschlechts in der Öffentlichkeit, oderdumme Kleiderkodes, die die Frauen dazu verpflichten, einen Fetzen auf dem Kopf zu tragen. Außerdem begrüßen wir die proletarischen Frauen, die diese Fetzen in Aktion in eine Waffe gegen den Staat umgewandelt haben, wie Notkapuzen, Steinschleuder, usw.

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