Ralf Mynter

Ralf Mynters politische Karriere begann bei den Würzburger Republikanern, für die er 2002 in den Kreistag einzog. Zu diesem Zeitpunkt war Ralf Mynter noch Streifenpolizist bei der Polizeiinspektion Würzburg-Ost. Im Dezember 2005 sorgte er erstmalig für Schlagzeilen: Zur Jahresabschlusssitzung des Würzburger Kreistags war er in einem schwarzen Sweatshirt mit der Aufschrift “Nationaler Widerstand Kist/Altertheim” – in Frakturschrift – erschienen. Daraufhin war Mynter im Juli 2006 wegen des Verdachts “auf schwerwiegende beamtenrechtliche Pflichtverletzungen” beurlaubt worden. Im Oktober 2006 wurde Mynter zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Der damals 46-jährige sah sich mit einer Anklage wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz konfrontiert. Bei einer Hausdurchsuchung waren eine funktionsfähige spanische Pistole und zwei gefüllte Magazine gefunden worden.

Ralf Mynter kündigte schließlich bei der Würzburger Polizei und erlernte den Beruf des Kraftfahrers. Politisch radikalisierte er sich weiter und trat der NPD bei, für die er 2009 für den Bundestag kandidierte. Inzwischen ist er Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Mainfranken, der sich aus den Regionen Würzburg und Kitzingen zusammensetzt.

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