Matthias Fischer

Als einer der Gründer des FNS und führenden Köpfe der mittelfränkischen Nazi- und „Anti- Antifa“-Szene gehört Fischer zu den wichtigsten Nazikadern der Region.Er zählte schon Ende der 90er Jahre zu den zentralen Figuren der „Nationalisten Nürnberg“, später nahm er eine Führungsrolle in der „Fränkischen Aktinsfront“ (FAF) ein. So stellte die Polizei bei einer Hausdurchsuchung in Fischers Wohnung im Juli 2001 unter anderem 30.000 Plakate, Flugblätter und Aufkleber der FAF zur Mobilisierung anlässlich des Todestages von Rudolf Heß sicher.
Nach dem Verbot der FAF 2004 versuchte sich Fischer in der NPD, wo er im Kreisverband Fürth aktiv war. Neben dem Vorsitz im NPD- Kreisverband Fürth-Neustadt/ Aisch war er auch Bezirksvorsitzender von Mittelfranken und JN- Landesvorsitzender.
Im November 2008 verließ Fischer die NPD aufgrund eines internen Machtkampfes.
Weiterhin ist er Mitglied der Gruppe „Aryan Hope“ (arische Hoffnung). Diese sieht sich als innerer Kern regionaler Nazizusammenhänge. Sie strebt ein weltweites Netz von Kampfgemeinschaften an, es bestehen auch Kontakte in die USA. Wie der Großteil der Mitglieder hat sich auch Fischer „Aryan Hope“ über das linke Ohr tätowiert.

Matthias Fischer

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