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Aktionen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

Die jährliche Chronik setzt sich weiter fort. Seit der letzten Zusammenfassung hat sich wieder einiges getan, so dass wir hier eine neue Chronik 2008-2009 veröffentlichen können. Diese erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, dokumentiert aber bekannt gewordene Aktionen und soll „zum-Selber-aktiv-werden“ ermuntern.

Die Stärke der Mobilisierungen lag unserer Meinung nach an der starken linksradikalen Beteiligung und der (meist) konstruktiven Arbeit innerhalb eines breiten Bündnisses. Mit all den negativen Kehrseiten, die eine solche Politik auch mit sich bringen mag, ist es den Staatsorganen bis heute nicht gelungen die Proteste gegen die SiKo in “gut” und “böse” zu spalten. Der Versuch des Oberbürgermeisters Ude, 2003 mit Hilfe einer eigenen Kundgebung anläßlich des Irak-Krieges die Proteste zu vereinnahmen, scheiterte kläglich. Zu “unserer” Demo kamen damals über 25 000, “zu seiner” nur 7000 Menschen. Im Jahr zuvor wurde das staatlicherseits verhängte Demonstrationsverbot durchbrochen. 10 000 Menschen demonstrierten trotz Verbot an diesem Februarwochenende in München. Mit dem Motto der Mobilisierung 2002, “von Genua nach München”, wurde es erfolgreich geschafft, an die antikapitalistische Antiglobalisierungsbewegung anzudocken und den “neuen Kriegen” mit einer starken und radikalen Kritik zu begegnen.

Aktionen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz


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