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SIKO 2009 - Kurze Einschätzung

In diesem jahr gab es wieder einen sehr starken internationalistischen Block. Wir waren gut sichtbar, wahrnehmbar in fast allen Print- und Fernsehmedien und unsere Ankündigung die Demo im Falle von starker Repression abzubrechen hat zumindestens zu Beginn Wirkung gezeigt. Warum dies so war, warum ein Abbruch zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr unbedingt sinnvoll gewesen wäre, von all dem berichtet der folgende ArtikelIn den meisten Nachrichtensender ist über die Demo berichtet worden und meistens wurde der internationalistische Block gezeigt (z.B.: tagesschau).

Zu Beginn der Auftaktkundgebung stellte sich schnell heraus, dass wir sehr viele waren, der Marienplatz war fast voll. Die TeilnehmerInnenzahl dürfte bei mindestens 5000 gelegen haben, mit einem internationalistischen Block von 1000. Nationalfahnen waren die Demo über nicht zu sehen, bereits im Vorfeld wurde darauf hingewiesen, dass diese nicht erwünscht sind (Keine Nationalfahnen).

An der Auftaktkundgebung gab es einen guten Redebeiträg eines anarchistischen Zusammenhangs aus Italien über den Ausbau von Nato-Basen in Europa, sowie von GenossInnen der Roten Aktion Kornstr.: Redebeitrag

An der Auftaktkundgebung wurde nochmals auf den Vorbehalt hingewiesen die Demo bei starker Repression abzubrechen. Das ist in kein Papiertiger gewesen und die Bullen wussten das genau. Sie hielten sich für die alljährlich bekannten Schikanen bis zum Sendlinger Tor zurück, riegelten aber sämtliche Seitenstrassen mit quersgestellten Bullenfahrzeugen plus Mannschaften ab.

Die Zurückhaltung zeigte sich bei den Vorkontrollen, dem Nicht-Eingreifen gegenüber Seitentransparenten und Vermummung (einige Leute konnten sich den Zug über vollständig vermummt laufen), sowie im Umgang mit den Lautsprecherwagen (trotz eindeutiger Aufrufe zur direkten Abrüstung: Abrüstung heisst Widerstand – Kriegsgerät wird abgebrannt kam es zu keinen Angriffen gegenüber dem Lauti und dieser wurde auch nicht im Vorfeld oder nach der Demo durchsucht.

Die Bullen wollten bis zum Sendl. Tor keine “Steilvorlage” für einen frühzeitigen Abbruch liefern.Sie wussten genau, dass einige Tausend in der Innenstadt ein unkalkulierbares Risiko gewesen wären. Ab dem Sendl. Tor aber hätte es nur noch eine Möglichkeit in Richtung Innenstadt gegeben. Und ab da zogen sie mit der Repression an und griffen mehrmaLS den internationalistisczhen Block an.

Insgesamt ist es im Vgl. zu den Vorjahren aber zu sehr viel weniger Festnahmen gekommen. Die Ankündigung unsere Demo abzubrechen sollte in den kommenden Jahren ausgebaut und Überlegungen vorgenommen werden, wie mit einer Totalabsperrung sämtlicher Seitenstrassen umgegegangen wird.

Eine weitere Zusammenfassung findet Ihr hier: Artikel Luzi-M

An der Abschlußkundgebung gab es einen Beitrag von Resistance des deux rives

In Kiel gab es eine Solidemo für Natalija und in Düsseldorf (indymedia) fand ein antimilitaristischer Stadspaziergang statt.

Insgesamt kann von einem starken Auftakt ausgegangen werden.
In diesem Sinne: Auf nach Strasbourg! NATO-Feier angreifen!


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