Termine

04.05.2013 – Dachau
Gedenken an den Todesmarsch

18:00 Uhr
Mahnmal an der Theodor Heuss Straße

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07.05.2013 – Antifaschistisches Infocafe im Freiraum Dachau
Darum Feminismus!

Von Louise Michel bis Riot Grrrl
19:00 Uhr
Freiraum Dachau
Brunngartenstr. 7
“In einem Referat werden die Anfänge des Feminismus als Bewegung bis zum heutigen Tage erörtert.
Besonderes Augenmerk wird auf den dessen revolutionäre, libertäre Ausprägungen bei den frühen Anarchistinnen gelegt, sowie auf die Wiederentdeckung Ende der 60er Jahre, bis zur feministischen Explosion im (Punk)Underground durch die Riot Grrrl Bewegung der 90er Jahre.
Kritisch betrachtet werden verkürzte feministische Ansätze und/oder solche die einer gesamtgesellschaftlichen emanzipatorischen Perspektive jenseits des Kapitalismus zuwider laufen. Damit sind v.a. Denkmuster gemeint, welche sich damit begnügen mehr Frauen in Chefetagen einzufordern oder Frauen, auf Grund ihres „Frau-Seins“, vermeintlich bessere „angeborene“ Eigenschaften zuschreiben.”

http://freiraum-dachau.info

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12.05.2013 – Rosenheim
Wir wollen alles – Theorie und Praxis des Operaismus und der Arbeiterautonomie

18:30 Uhr
Z linkes Zentrum in Selbstverwaltung
Innstraße 45a, Rosenheim
“Am Sonntag, den 12. Mai kommt der Autor Roman Danyluk für einen Vortrag zu Theorie und Praxis des Operaismus und der Arbeiter_innenautonomie nach Rosenheim.
Mit dem Auftauchen des Operaismus im Italien der 1960er Jahre entstand eine neue radikale Strömung der emanzipatorischen Linken. Zusammen mit den selbstorganisierten Arbeiter_innenkämpfen in den norditalienischen Fabriken, bildeten die operaistischen Gruppen fortan das Fundament der autonomen Bewegung.
Obwohl tief in der innermarxistischen Diskussion verwurzelt, brach der Operaismus mit vielen traditionslinken Vorstellungen. In seiner Theorie und Praxis hatten etwa der Parlamentarismus oder ein staatlicher Weg zur Revolution keinen Platz mehr. Stattdessen entwickelte sich der Begriff der Arbeiter_innenautonomie zur zentralen Kategorie. Dieser bedeutete die Selbstorganisierung der Kämpfe außerhalb gewerkschaftlicher Leitung und politischer Logik. Im Laufe der Zeit wurde das Konzept der Autonomie Schritt für Schritt erweitert und beinhaltete schon bald die umfassende Vorstellung einer solidarischen proletarischen Gemeinschaft aller Lohnabhängigen und Erwerbslosen.
Die autonome Emanzipationsbewegung sollte die gesellschaftlichen Bedingungen des Austausches, der Produktion und des Zusammenlebens selbst organisieren, die unabhängig von der bürgerlichen Legalität, unabhängig vom Tauschgesetz, von der Zeitleistung und vom Eigentumsgestz sind.
Der Referent Roman Danyluk (München), Autor des Buches “Befreiung und soziale Emanzipation – Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus” (Edition AV, Lich 2012), wird auf der Veranstaltung auf die Geschichte und Gegenwart der operaistischen Konzepte und der autonomen Bewegung eingehen. Dabei sollen sowohl die Stärken – etwa eine gründliche und tiefgehende Untersuchungsmethode – als auch die Niederlagen der operaistisch-autonomen Gruppen zur Sprache kommen.”

Der Vortrag wird von der infogruppe rosenheim in Kooperation dem Kurt Eisner Verein organisiert. Eintritt ist frei. Das Z hat ab 18:00 Uhr als infoladen geöffnet und ab etwa 18:30 Uhr gibt es in der veganen „SoKü“ Essen gegen Spende.