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Was andere sagen

„Die aaud bringt in ihrer Selbstdarstellung zum Ausdruck, dass sie die bestehenden Verhältnisse durch eine soziale Revolution verändern will mit dem Ziel, einer klassenlosen, herrschaftsfreien Gesellschaft.“ Bayerisches Staatsministerium des Inneren

„In den Veranstaltungen wird permanent gegen nationale Strukturen in der Region gehetzt und unbedarfte Jugendliche deutschfeindlich konditioniert.“ Freies Netz Süd, bayerischer Neonazi-Kameradschaftsdachverband

„Sieg H…! Ich votz euch alle!!!“ Dachauer Neonazi via Fanpost

„Die sogenannte Assoziation Autonomer Umtriebe Dachau, eine Gruppe, die sich zur Antifa zählt. Sie sagt von sich selbst, sie sei keine Organisation.“ Dachauer SZ

„Nur in DAH sollten wir keine Vorankündigung machen. Dort sind die Linken sehr intolerant.“ Polo Huber, Funktionär der AfD Dachau via Facebook

„Zum Schluss sei noch die Antifa erwähnt, die nicht nur den Eingang blockierten, sondern Besucher mal wieder als Nazis beschimpften.“ AfD Kreisverband Dachau-Fürstenfeldbruck via Facebook

„Doch dann begannen einige junge Menschen „Hau ab“ zu schreien. Schnell schlossen sich weitere Menschen dem Chor an – und schon wurde die Stimmung immer aggressiver.“ Dachauer Nachrichten

Wir sagen
Die [assoziation autonomer umtriebe dachau] unterstützt und initiiert Trouble im vermeintlich ruhigen Hinterland. Unsere Sprache ist vielleicht Einigen zu vulgär oder nicht anspruchsvoll genug. Wer hoch vergeistigte Pamphlete erwartet, ist hier an der falschen Stelle. Wenn wir nicht täglich mit dem „verdienen“ unseres Lebensunterhalts beschäftigt wären, sähe das eventuell anders aus. Die soziale Frage ist für uns beantwortet bevor sie gestellt wurde. Wir setzen uns mit der Geschichte der Ausbeutung auseinander, weil wir sie ertragen müssen und nicht länger ertragen wollen.

Dachau ist die Stadt mit dem ersten Konzentrationslager in der Herrschaft des Nationalsozialismus. Das im März 1933 errichtete KZ Dachau wurde zum Prototyp für die spätere systematische Vernichtung von Millionen Menschenleben.
Mittlerweile hat sich in der offiziellen Stadtpolitik ein Konsens etabliert, Dachau als „Lern- und Erinnerungsort“ zu präsentieren. Vergessen scheint die Zeit bis Mitte der Neunziger Jahre als durch die Bank v.a. konservative Lokalpolitiker_innen ihre geschichtliche Vergesslichkeit permanent betonen mussten. Ohne diese Entwicklung per se als negativ zu verurteilen, reichen diese Bekenntnisse unseres Erachtens nicht aus. Es ist Geschichtspolitik im Sinne der herrschenden Klasse. Wird hier lokal der kommunistische/sozialdemokratische Dachauer Aufstand gekonnt ignoriert, werden bundesweit Deutschnationale, wie die Gruppe Wehrmachtsoffiziere um Stauffenberg, als „Widerstandskämpfer“ im Sinne des „neuen Deutschlands“ abgefeiert.
Ebenso doppelzüngig verhält es sich mit rassistischen bis offen neonazistischen Vorfällen im hier und jetzt. Wie die jüngste Vergangenheit in Dachau gezeigt hat tun sich viele schwer die Dinge beim Namen zu nennen. Daher behalten wir uns vor gegen Rassismus, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Neonazismus konsequent und offensiv vorzugehen. Der moderne Neonazismus gibt sich gerne rebellisch, „revolutionär“, sogar „sozialistisch“. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch ganz schnell, dass es sich ausschließlich um leere Worthülsen handelt. Faschistoides Gedankengut war noch niemals revolutionär. Es war stets der Superlativ des Status quo, die Absolutheit von Ausbeutung und Patriarchat, Unterdrückung und militaristischer Aggression. In die sogenannte „Volksgemeinschaft“ wurden und werden Menschen hinzu und heraus definiert.
Unter diesen Gesichtspunkten erscheint uns eine offensive antifaschistische Gegenbewegung auf allen gesellschaftlichen Ebenen mehr als nur notwendig.

Eine Veränderung der bestehenden Verhältnisse kann nur durch die Beseitigung ihrer Ursachen langfristig gelingen: Durch eine soziale Revolution! Die Abschaffung der Herrschaft des Menschen über den Menschen. Für eine klassenlose, herrschaftsfreie Gesellschaft