Aktuell: Hausbesetzung in München!

Aktionserklärung zur Besetzung des „Schnitzelhauses“ im Münchner Westend am 22.07.2017

Anmerkung: Das Haus wurde noch am 22.7. geräumt. Geschnappt haben sie niemanden. Pressemitteilung zur Räumung und anderes unter fuerlauhaus.blogsport.eu
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„Hiermit erklären wir das „Schnitzelhaus“ (Holzapfelstraße 10) im Münchner Westend für besetzt!

Während in München ebenso wie in anderen Städten die Mieten steigen, Geflüchtete in Zelten oder Containern leben müssen, Obdachlose keine Unterkunft finden können und Sozialhilfe-Empfänger_innen zunehmend weiter in die Außenbezirke der Stadt verdrängt werden, stehen in der Münchner Innenstadt zahllose Gebäude ungenutzt leer. Dabei ist nicht nur Wohnraum ein knappes Gut in der Stadt, sondern auch unkommerzielle Räume gibt es in München kaum. Das sind Räume, in denen auch Menschen verkehren können, die sich den Konsum von Speisen und Getränken zu Restaurantpreisen nicht leisten können. Diese Menschen werden so vom öffentlichen Leben systematisch ausgeschlossen und stehen in der Gesellschaft zunehmend isolierter da. Weiterlesen

21.-23.07.17: Contemporary & Urban Art Festival in Dachau

„GRAFFITI“ IST FÜR VIELE MENSCHEN, NACH 33 JAHREN SEINES ERSCHEINENS AN DEUTSCHEN MAUERN UND ZÜGEN, NOCH IMMER EIN REIZTHEMA. DABEI BESCHREIBT DER, SCHMIEREREIEN UMSCHREIBENDE, BEGRIFF „GRAFFITI“ IN KEINER WEISE DIE TIEFEREN UND WEITEREN INTENTIONEN DER SCHMIERER.

DIE GESAMTE BILDSPRACHE UM DIE SPRÜHDOSE WIRD ALS „AEROSOL CULTURE“ BEZEICHNET. DAS KALLIGRAPHISCH INDIVIDUELLE AUSARBEITEN VON NAMENSZÜGEN WIRD „STYLE WRITING“ GENANNT.

DIESE AUSDRUCKSFORM AUS NEW YORK HAT 1983 IN MÜNCHEN FUSS GEFASST UND GENERATIONEN VON JUNGEN MENSCHEN IN SEINEN BANN GEZOGEN

Infos, Locations und Termine unter outercircle.de

Pro Choice is ois! Aufruf gegen den 1.000 Kreuze Marsch am 25. Juli 2017 in Salzburg

So sicher wie das Amen im Gebet: Pro Choice is ois!

2008 gab es erstmals (pro-)feministische Proteste gegen den ersten „1000 Kreuze Marsch“ in Salzburg. Dabei standen Pro-Choice-Aktivist_innen christlich-fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen gegenüber. Zweitere propagieren ein sexistisches, rassistisches, transphobes und homophobes Weltbild. Frauen* ordnen sie einzig die Rolle einer Mutter zu und Abtreibung wird mit Mord gleichgesetzt. Pro-Choice (englisch „für die Wahlfreiheit“) steht hingegen für das sehr einfache und einleuchtende Prinzip, dass gebärfähige Menschen, das heißt Frauen*, Lesben, Inter- oder Trans-Menschen (kurz: FLIT), sehr gut selbst entscheiden können und sollen, ob, wann und wieviele Kinder sie bekommen möchten. Dazu gehört selbstverständlich auch das Recht auf einen frei zugänglichen Schwangerschaftsabbruch. Frei zugänglich bedeutet auch, dass dieser kostenfrei sein, in zumutbarer Nähe angeboten werden und die Entscheidung für und gegen Kind(er) unterstützt werden muss. Reproduktive Rechte bedeuten, dass ALLE Menschen das Recht haben auf einen selbstbestimmten Umgang mit ihrer Gebärfähigkeit. Dazu gehört das Recht, Kinder zu bekommen genauso wie das Recht, keine Kinder zu bekommen. Weiterlesen

8. Juli 17: Wegen Rosenheimer Polizeiwillkür – Demo zum deutschen Konsulat in Salzburg

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Trotz Gerichtsurteil – Polizeitheater nach Blockadetraining geht weiter

„Scheiß Kiwarei!“ (österreichisch für Polizei) unter diesem Motto findet am kommenden Samstag eine Demonstration gegen „staatliche Repression“ zum deutschen Konsulat in Salzburg statt. Hintergrund für die Demo ist, dass die Rosenheimer Polizei einem Gerichtsurteil zum Trotz, weiter gegen mutmaßliche Teilnehmer*innen u.a. aus Österreich wegen eines Blockadetrainings in Rosenheim ermittelt.

Anfang April gab es in Rosenheim einen Polizeieinsatz gegen ein völlig legales Blockadetraining: Auf Grundlage der dabei erhobenen Daten wurden anschließend rechtswidrige Meldeauflagen gegen die mutmaßlichen Teilnehmer*innen erlassen, welche jedoch vom Bayerischen Verwaltungsgericht gekippt wurden. Die drei Richter*innen stellten nach Sichtung der Videodokumentation aus einem Polizeihubschrauber fest, dass bei dem Blockadetraining, „kein Einüben von Gewalt durch die ‚Demonstranten‘ im Rollenspiel gesehen werden kann“. Somit habe die Rosenheimer Behörde ihrer „Gefahrenprognose“ eine „unzutreffende Tatsachenfeststellungen zugrunde gelegt“. Weiterlesen

23.06. Antifa Demo: Für ein solidarisches Schwabing – kein Platz für rechte Netzwerke!

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Freitag, 23.06.17 | 18:00 Uhr | Geschwister Scholl Platz

„Im Münchner Alltag wird die Identitäre Bewegung (IB) immer präsenter. Ein Banner, das Aktivist_innen von der Frauenkirche herunterließen, Propaganda-Aktionen an der Uni und am Rande von Demonstrationen, zahlreiche Störungsversuche und Angriffe auf linke Veranstaltungen – die Liste ist lang. Doch spätestens seitdem ihnen in Schwabing Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, und schon wenige Tage nach dem Einzug hunderte Sticker verklebt und unzählige Male das Logo der IB an Hauswände im ganzen Viertel gesprüht wurden, sollte klar sein,dass es sich bei den Identitären um ein Problem handelt, das weder ignoriert, noch totgeschwiegen werden kann. Weiterlesen

Clément Méric: Am 05.06.2013 von Neonazis in Paris ermordet

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Wir gedenken dem ermordeten Antifaschisten Clement Méric | Clement war Mitglied der Gewerkschaft CNT und aktiv bei Action Antifasciste Paris Banlieue

Aufruf der Antifa Nordost (inklusive Video) & Interview mit Action Antifasciste Paris Banlieue

„Am 05. Juni 2013 wurde der 18-jährige Antifaschist Clément Méric in Paris von Faschisten ermordet. Clément befand sich gerade in der Chaussée d’Antin, als er beim Verlassen eines Geschäfts auf eine Gruppe Faschisten traf, zu der auch sein Mörder Esteban Morillo gehörte. Morillo erkannte Clément, der sich zuvor an den Protesten gegen die ‚manif pour tous‘-Bewegung (Protestbewegung gegen die ‚marriage pour tous‘, also die Ehe für alle, auch für Homosexuelle) beteiligt hatte, von einer Gegendemo wieder. Es kam zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf Clément vom Haupttäter mit einem Schlagring am Kopf getroffen wurde. Clément erlag seinen Verletzungen kurze Zeit später im Krankenhaus. Weiterlesen

Öffentliches Blockadetraining in Rosenheim

Polizeieinsatz und rechtswidrige Meldeauflagen haben Nachspiel:

Am Pfingstmontag, den 04.06.2017, trainierten im Rosenheimer Salingarten rund 60-70 Personen das Durchführen von Sitzblockaden. Hintergrund für das Blockadetraining ist der vergangene Polizeieinsatz gegen ein solches Training und die Erteilung von rechtswidrigen Meldeauflagen gegen mutmaßliche Teilnehmer*innen im vergangenen April. Weiterlesen

G20 Hamburg – Welcome to hell

hell

call to action | autonomous & anticapitalist alliance against the G20 summit | g20tohell.blackblogs.org

BLOCKIEREN – SABOTIEREN – DEMONTIEREN
Der nächste Gipfel der zwanzig wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt soll am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg stattfinden. Austragungsort sind die Messehallen in der Hamburger Innenstadt im Wohngebiet von St. Pauli. Die Herrschenden dieser Welt werden dabei begleitet von tausenden Delegationsmitgliedern und Journalist*innen, beschützt durch eine Armee aus Polizei, Geheimdiensten und Militär. Durch die Einbindung von internationalen Verbänden und NGO’s wird der Anspruch formuliert, weitreichende Entscheidungen zu treffen. Nach außen hin geben sich die deutschen Veranstalter*innen einen sozialen Anstrich, die Leitthemen sollen Frauen, Flucht und Gesundheit sein. Dies sind populistische Nebelkerzen, denn grundsätzlich geht es beim G20 um die Aufteilung der geopolitischen Interessenssphären und Machtansprüche und um die Koordinierung der weltweiten Ausbeutung.

Der G20-Gipfel ist dabei kein Treffen, welches einen Großteil der Menschheit repräsentiert, sondern ein Treffen bürgerlicher Regierungen, autoritärer Regimen, Folterstaaten und kriegführender Militärblöcke, die alle die globale Ausbeutung vorantreiben. Der Gastgeber Deutschland ist neben China einer der großen Gewinner der Globalisierung der letzten 25 Jahre. Der G20-Gipfel im Juli 2017 müsste also heißen: “Zu Gast bei Siegern”. Hamburg und sein Hafen als vermeintliches „Tor zur Welt“ lassen dabei die Blutspuren der internationalen Ausbeutung von ihren Mauern abtropfen. Dieser Gipfel dient der Aufrechterhaltung einer Weltordnung, die für diverse kriegerische Konflikte, weit verbreitete Armut und über 60 Millionen Menschen auf der Flucht verantwortlich ist, und auch dafür, dass zunehmend mehr Menschen auf ihrer Flucht sterben. Weiterlesen

Der Reichsadler an der Bundeswehrkaserne in Bad Reichenhall

Pressemitteilung der infogruppe rosenheim zur aktuellen Debatte um die Wehrmachtserinnerungen in der Bundeswehr:

reichsadlerweb

In Bad Reichenhall sind die Wehrmachtserinnerungen in der Bundeswehr ganz offensichtlich: Immer noch prägen ein nationalsozialistisches Landser-Gemälde und ein Reichsadler das Bild der örtlichen Kaserne1. Lediglich das Hakenkreuz in den Krallen des Reichsadlers wurde durch ein Edelweiß ausgetauscht. Seit 2010 kritisiert das antifaschistische Rabatz-Bündnis die NS-Traditionspflege im oberbayerischen Bad Reichenhall. Weiterlesen

Fight G20 – Vom Hinterland nach Hamburg

g20
Mai/Juni: Veranstaltungsreihe in Rosenheim, Wasserburg und Salzburg | Alle Termine fight-g20.tk

Am 07. und 08. Juli 2017 trifft sich in Hamburg die Gruppe der G20. Es treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 17 wirtschaftsstärksten Nationen sowie Südafrika und Argentinien. Hinzu treten die jeweiligen Finanzminister*innen und Zentralbankchefs sowie Institutionen wie die Europäische Union, der Internationale Währungsfonds oder auch Weltbank und OECD. Weiterlesen